Vier Jahrzehnte. Sieben Hochschulabschlüsse. 700.000 Euro Stipendien.
Was Spenderinnen und Spender Haiti-Med anvertrauten, floss in Klinikbetrieb, Wiederaufbau und Ausbildung. Hier sind die zentralen Kennzahlen — so transparent, wie die Quellenlage es erlaubt.
Was über die Jahrzehnte zusammenkam.
2010 — das Erdbeben veränderte die Bilanz.
Im Jahr nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 erreichte das Spendenaufkommen 151.000 Euro — eine Steigerung von 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Stadt Hilden trug einen Euro pro Einwohner bei: 57.000 Euro.
Einnahmen und konkrete Wirkung pro Jahr.
Die Tabelle bündelt die in Vereinsdokumenten und Pressemeldungen nachvollziehbaren Posten. Vollständige Jahresberichte folgen — bitte beim Vorstand erfragen.
Direkthilfe 46.000 €, Wiederaufbau und Kinderheim 41.000 €, Stadt Hilden 57.000 €. Drei Zentren wurden zu rund 40.000 € wiederaufgebaut.
Mittelfristiger Bedarf für den vollständigen Wiederaufbau der drei Zentren. 30 Mitarbeitende vor Ort. Klientenzahlen: rund 800 pro Monat in Tabarre, 500 in Ti Tanyen.
Spendensumme des Erkrather Aktionsbündnisses (kumuliert). Zeigt, wie regionale Partnerstrukturen Haiti-Med tragen halfen.
„Nobody is Haiti"-Kampagne in Les Cayes: garantierte warme Mahlzeiten pro Tag für Kinder. Geplante Dauer der Intervention: zwei Jahre.
Eingeworben über die gesamte Laufzeit. Ergebnis: 7 Hochschulabschlüsse, davon 4 als Ärzt*innen in Haiti tätig, 2 im haitianischen Finanzwesen. Mindestdienstpflicht nach Stipendium: 2 Jahre in Haiti.
Vollständige Jahresberichte als PDF folgen — bitte beim Vorstand erfragen. Bis dahin gilt: die hier dargestellten Beträge stützen sich auf Vereinskorrespondenz, Pressemeldungen und Spendenaufrufe.
Sieben Abschlüsse. Vier Ärzt*innen. Zwei Jahre Dienstpflicht.
Das Stipendienprogramm ist die langfristige Investition des Vereins. Wer studiert, verpflichtet sich, mindestens zwei Jahre in Haiti zu arbeiten — und zahlt damit das Stipendium an die Bevölkerung zurück.
Eine Generation in Verantwortung.
„151.000 Euro Spendenaufkommen — 300 Prozent über dem Vorjahr. Hilden gab einen Euro pro Einwohner. Die drei zerstörten Zentren konnten zu rund 40.000 Euro wiederaufgebaut werden.„
Wofür Spenden konkret eingesetzt wurden.
Die Mittel flossen in vier Hauptbereiche:
- Klinikbetrieb — Personal, Medikamente, Verbrauchsmaterial in Ti Tanyen und Tabarre.
- Wiederaufbau — nach Erdbeben, Hurrikanen, Cholera. 2010 standen 120.000 Euro Bedarf 40.000 Euro tatsächlich zugewiesenen Mitteln gegenüber.
- Stipendien — Hochschule und Schule. Voraussetzung: Rückkehrpflicht in Haiti.
- Großprojekte — Schul- und Gesundheitszentrum Croix-des-Bouquets (geplant rund 500.000 Euro), UNIFA-Universitätsklinik Tabarre.
Verwaltungskosten in Deutschland werden bewusst gering gehalten — der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
Was offiziell vorliegt.
- Freistellungsbescheid
- Finanzamt Hilden, 10.06.2011
- Steuernummer
- 135/5792/2029
- Vereinsregister
- VR 496, AG Langenfeld
- Spendenbescheinigung
- Auf Anfrage, ab 300 € separat
- Jahresberichte
- PDF folgt — bitte beim Vorstand erfragen
- Mitgliederversammlung
- Jährlich, zuletzt 26.11.2023 in Hilden
Detaillierte Aufschlüsselungen pro Berichtsjahr werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Eine vollständige Online-Veröffentlichung der Jahresabschlüsse ist in Vorbereitung.
Jeder Beitrag wirkt direkt — durch eine kleine, vertrauenswürdige Struktur.
Verwaltungskosten gering, ehrenamtlicher Vorstand, Mittelverwendung dokumentiert. Wer spendet, spendet an die Versorgungslinie in Haiti.