Programm — was wann passiert.
Format und Dramaturgie sind seit Jahren konstant. Das hier ist das Standard-Schema. Genaue Künstler*innen und Set-Listen variieren mit jeder Edition — aktuelle Details immer zwei Wochen vor Konbit auf der Hub-Seite.
Von Einlass bis Open End.
Ein Konbit-Abend dauert traditionell von 17:00 Uhr bis Open End — meist gegen Mitternacht. Hier der typische stündliche Ablauf.
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17:00Einlass und Foyer.Begegnung
CD-Stand, Kunstgegenstände der Künstler*innen, traditionelle Hintergrundmusik. Gäste kommen nach und nach an, treffen sich, sprechen Kreyòl, Französisch, Deutsch.
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17:30Programm für Kinder.Kinderprogramm
Seit 2023 fester Bestandteil — etwa 30 Minuten haitianische Geschichten, Trommeln zum Mitmachen, kleine Tanzeinheit.
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18:00„Schrei der Muschel“ und Begrüßung.Eröffnung
Eine geblasene Muschel ruft zum Saal-Beginn — eine alte haitianische Form, zur Versammlung einzuladen. Begrüßungs- und Dankesreden, oft durch den haitianischen Botschafter oder Berliner Botschaftsvertreter*innen.
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18:15Trommeln und Auftakt-Tanz.Vodoudancers Berlin · Fanm Lakay
Trommlergruppe und erste Tanzeinheit eröffnen die Bühne. Vodou-Choreografie unter der Leitung von Zsuzsa Parrag, oder traditioneller Frauen-Tanz mit Fanm Lakay.
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18:45Erste Musikgruppe.TiCorn u0026amp; Friends, Renès BBWI Lophanor oder Don Pelo
Konzert-Set einer der Stamm-Acts. Lieder auf Kreyòl mit kurzen Übersetzungen — von „Sous le ciel d’Haiti“ bis „Choubidou“.
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19:30Buffet.Küche
Landestypisches haitianisches Buffet. Diri ak Pwa, Griot, Pikliz, Soup Joumou und Süßes. Eintritt ist frei, das Buffet auch — Spenden willkommen.
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20:30Hauptkonzert oder Theaterstück.Stamm-Acts und Gäste
Längeres Set der Hauptkünstler*innen, gelegentlich auch ein eigens für die Konbit produziertes Theaterstück (z. B. „Tezen“ 2015 von Fanm Lakay).
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22:00Tanz mit DJ.DJ Jean-Luc / DJ Fedor
Konpa, Compas, Reggae, Soca. Wer „Konpa“ noch nicht kennt, dem wird der Tanz beigebracht. Open End — meist gegen Mitternacht.
Hinweis: Genaue Reihenfolge und Künstler*innen variieren mit jeder Edition. Live-Konzerte verlängern sich gern, Buffet-Slot bleibt fix.
Was wir kochen — und warum.
Das Buffet ist nicht „Beilage“. Es ist ein eigenständiger Programmteil. Wer nach Haiti kommt, isst Diri ak Pwa — und wer beim Konbit ist, auch.
Diri ak Pwa, Griot, Pikliz, Soup Joumou.
Diri ak Pwa — Reis mit roten Bohnen. Das Grundnahrungsmittel Haitis, gekocht mit Knoblauch, Thymian, getrockneten Bohnen. Schmeckt am besten am zweiten Tag — kommt aber direkt aus dem Topf auf den Tisch.
Griot — kross gebratenes Schweinefleisch, vorher mariniert in Sauer-Orangen-Saft, Knoblauch, Petersilie. Festtags-Fleisch in Haiti, beim Konbit der Hauptgang.
Pikliz — scharfes Krautrelish mit Habanero, Karotte, Kohl, Essig. Wird zu Griot gereicht. Vorsicht: Pikliz brennt. Wer es zum ersten Mal isst, fängt klein an.
Soup Joumou — Kürbissuppe. Symbol-Suppe der haitianischen Unabhängigkeit (1804) — vor der Befreiung war sie den französischen Kolonialherren vorbehalten. Heute der traditionelle Neujahrs-Eintopf, beim Konbit als kleine Vorspeise.
Vegetarier kommen auf ihre Kosten — Diri ak Pwa, Pikliz und süße Beilagen sind ohne Fleisch. Allergien bitte bei der Reservierung angeben, wir versuchen, Rücksicht zu nehmen.
Reservierung hilft uns bei der Küchenplanung.
Eintritt ist frei. Wer reserviert, hilft Fanm Lakay zu wissen, wie viel Diri ak Pwa sie kochen sollen.