Wirkung in Zahlen, nicht in Adjektiven.
Haiti-Med besteht seit 1991 als Verein, das Engagement reicht bis 1981 zurück. Was hier gezeigt wird, ist dokumentiert: Stipendien, Gesundheitszentren, Mitarbeitende vor Ort, Bilanzen aus Berichtsjahren.
Vier Jahrzehnte, in Zahlen.
Was bleibt, wenn man vier Jahrzehnte durchhält.
Nicht jeder Versuch gelang. Diese hier schon — sie tragen das Programm bis heute.
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Stipendien-Programm
Über die gesamte Vereinsgeschichte sammelte und vergab Haiti-Med rund 700.000 Euro an Stipendien. Sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten schlossen ein Hochschulstudium erfolgreich ab — vier davon arbeiten als Ärztinnen und Ärzte in Haiti, zwei im haitianischen Finanzwesen. Eine Mindestdienstpflicht von zwei Jahren in Haiti pro Stipendium hält das Wissen im Land. Aktuell laufen 20 Schul-Stipendien plus eine Schule mit voller Kostenübernahme.
Wiederaufbau nach 2010
Nach dem Erdbeben am 12. Januar 2010 stieg das Spendenaufkommen auf 151.000 Euro — eine Steigerung um 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon flossen 46.000 Euro in Direkthilfe, 41.000 Euro in Wiederaufbau und Kinderheim. Der Wiederaufbau der drei zerstörten Zentren war mit rund 40.000 Euro nahezu vollständig finanziert. Der mittelfristige Bedarf von 120.000 Euro wurde innerhalb der folgenden Jahre gedeckt.
Coliquio-Partnerschaft
Im Januar 2010 spendete das Ärzte-Netzwerk Coliquio 10 Euro pro Neuregistrierung an Haiti-Med. Die Aktion machte den Verein bundesweit unter deutschen Ärztinnen und Ärzten sichtbar und brachte einen substantiellen Beitrag zur Erdbebenhilfe.
Theresienschule-Engagement
Die Theresienschule Hilden begleitet Haiti-Med seit Jahrzehnten — als Spendenträger, als Lernort, als Verbindung zwischen Schulalltag in Deutschland und Schulplatz in Haiti. Diese Stetigkeit unterscheidet das Programm von Projekten, die mit der Aufmerksamkeitswelle der Krise enden.
Wo geht das Geld hin?
Eine konkrete Aufschlüsselung der Mittelverwendung — jährlich aktualisiert.
Was andere über Haiti-Med sagen.
Nicht jede Spende kommt anonym. Manche Partnerschaften belegen die Arbeit besser als jede Eigenbeschreibung.
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Coliquio
Das deutsche Ärzte-Netzwerk Coliquio entschied sich 2010 für Haiti-Med als Empfänger seiner Aktions-Spende — ein Ausdruck von Vertrauen aus dem Berufsstand, an den der Verein historisch anknüpft.
Erkrather Aktionsbündnis
Das Erkrather Aktionsbündnis sammelte bis 2013 rund 86.000 Euro für Haiti-Med-Projekte. Die Stetigkeit der Erkrather Verbindung reicht zurück bis 1981 — vor der formellen Vereinsgründung sammelte der Erkrather Vorgänger-Verein bereits 117.856,51 DM.
Stadt Hilden 2010
Nach dem Erdbeben spendete die Stadt Hilden 57.000 Euro — exakt ein Euro pro Einwohner. Eine kommunale Geste, die Haiti-Med als Hildener Verein zugleich ehrt und verpflichtet.
„Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe. Was die Menschen vor Ort selbst aufbauen, hält länger als jede Notlieferung von außen.„
Wirkung beginnt mit einer Entscheidung.
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