Haiti-Med e.V.
Über uns — Geschichte

Über fünfzig Jahre für Haiti.

Aus einem privaten Netzwerk haitianischer und deutscher Mediziner ist einer der ältesten deutschen Hilfsvereine für Haiti entstanden — getragen vom Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und vom unsichtbaren Faden zwischen Hilden, Düsseldorf und Port-au-Prince.

Historische Aufnahme einer haitianischen Klinik in den 1980ern (Platzhalter)
Wie alles begann

Eine Idee, in Belgien geboren, und in Haiti verwurzelt.

Anfang der 1970er Jahre trafen sich engagierte Medizinerinnen und Mediziner in Belgien — getragen von der Überzeugung, dass die medizinische Versorgung Haitis eine humanitäre Aufgabe ist, die niemand alleine lösen kann. Aus persönlichen Kontakten entstand ein Netzwerk, aus dem Netzwerk wurden regelmäßige Medikamenten­sendungen — unkompliziert, direkt, wirkungsvoll.

u003cpu003eDoch Medikamente allein heilten kein Land. Als Yves Polynice 1979 nach Haiti zurückkehrte, knüpfte er Netzwerke vor Ort, gründete zurück in Deutschland mit Mitstreitenden die u003cstrongu003eHaitianische Vereinigung zur Unterstützung des Krankenwesensu003c/strongu003e und arbeitete an einem Programm, das eine Klinik in jeder Kommune vorsah.u003c/pu003eu003cpu003e1984 wurde daraus formell ein Verein. 1991 — nach der entscheidenden Erkenntnis, dass Krankheit, Elend und Hunger sich nicht mit Medikamenten allein bekämpfen lassen — folgte die Neugründung als u003cstrongu003eHaiti-Med e.V.u003c/strongu003e: ein Entwicklungs­partner statt einer Hilfsorganisation, ein Brückenbauer zwischen den Welten.u003c/pu003e
Chronik
1975 – 1991
Erste Phase

Vom Netzwerk zum Verein.

Aus persönlichem Engagement wurde Struktur. Aus Medikamenten­sendungen wurde Entwicklungs­partnerschaft.

1975
Belgien · Haiti

Die ersten Sendungen rollen.

Gespendete Medikamente wurden gesammelt und regelmäßig nach Haiti versandt. Es gab keine Vereinsstruktur — nur ein persönliches Netzwerk haitianisch-belgischer Mediziner, das sich in stiller Verlässlichkeit über Jahre hielt.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
1979
Port-au-Prince · Düsseldorf

Yves Polynice geht nach Haiti.

Polynice zog zurück in seine Heimat, knüpfte Netzwerke vor Ort, arbeitete mit lokalen Institutionen. Zurück in Deutschland gründete er die Haitianische Vereinigung zur Unterstützung des Krankenwesens — zur Unterstützung der Krankenhäuser in Jacmel und Port-au-Prince. Es entstand das Programm „Haiti Info“ — eine Klinik in jeder Kommune.

Yves Polynice in den späten 1970ern (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
1984
Hilden · Düsseldorf

Vereinsgründung.

Haitianische und deutsche Ärzte gründeten formell einen Verein, um das haitianische Gesundheitswesen zu unterstützen. Schwerpunkt: medizinische Material- und Medikamenten­sendungen — der direkte Draht zu den Krankenhäusern blieb erhalten.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
1989
Düsseldorf

Brückenbau zur haitianischen Bauernbewegung.

Der Verein lud zu einer Begegnung mit Père Jean-Marie Vincent nach Düsseldorf ein — Armenpriester und Anführer der haitianischen Bauernbewegung. Eine Begegnung, die in den nächsten Jahren das Klinikprojekt St. Antoine in Ti Tanyen prägen sollte.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
1991
Hilden

Neugründung als Haiti-Med e.V.

Die Erkenntnis: Krankheit, Elend und Hunger lassen sich nicht mit Medikamenten allein bekämpfen. Es folgte die Neugründung mit erweitertem Ansatz — Entwicklungs­partnerschaft. Gründungs­vorstand: Dr. Birgitt Richter-Polynice, Dr. Jürgen Tannert, Dr. Yves Polynice. Eingetragen im Vereinsregister Amtsgericht Langenfeld VR 496. Im selben Jahr gründete Père Vincent die Klinik St. Antoine in Ti Tanyen — sie sollte später zum wichtigsten Projekt von Haiti-Med werden.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Stimme aus dem Anfang
Krankheit, Elend und Hunger lassen sich nicht mit Medikamenten allein bekämpfen.
Gründungsvorstand Haiti-Med e.V., 1991
1994 – 2002
Zweite Phase

Aufbau vor Ort, Bildung als Antwort.

Lokale Strukturen entstehen, Universitäten werden mitgetragen, die Pharmazie bekommt eigene Hände in Port-au-Prince.

1994
Ti Tanyen

Übernahme der Klinik St. Antoine in Ti Tanyen.

Im August 1994 wurde Père Jean-Marie Vincent ermordet. Haiti-Med übernahm die Trägerschaft der von ihm gegründeten Klinik St. Antoine in Ti Tanyen — und gründete im selben Jahr Haiti-Med Haiti als lokale Partner­organisation, um die Arbeit direkt vor Ort zu koordinieren.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
1995
Ti Tanyen

Übernahme des FONHADES-Sektors.

Haiti-Med Haiti übernahm formell den medizinischen Sektor der gemeinnützigen haitianischen Organisation FONHADES. Im selben Jahr startete das Latrinenbau­programm in Ti Tanyen — Gesundheits­vorsorge beginnt mit sauberem Wasser.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Februar – April 2000
Universität Port-au-Prince

Pharmazeutisches Praktikumslabor entsteht.

Frau Dr. Elinor Führer (3. Projekteinsatz) und Prof. em. Dr. Claus Führer (Kurzzeit­dozentur) richteten ein pharmazeutisches Praktikumslabor an der staatlichen Universität ein und bauten Salben-, Kapsel- und Desinfektions­mittel-Herstellung auf. Diverse Geld- und Sachspenden ermöglichten zwei Rezeptur­arbeitsplätze. Die Firma 4C wurde angeregt, ein eigenes galenisches Labor einzurichten.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
21. Oktober 2000
Düsseldorf — Haus der Kirche

Tagung „Haiti — von Frauen getragen“.

Im Rahmen der Düsseldorfer Eine-Welt-Tage richtete der Verein eine Tagung im Haus der Kirche aus. Über 120 Besucher, der haitianische Botschafter aus Berlin, Mitveranstalter aus mehreren haitianisch-deutschen Organisationen, Gemälde­ausstellung Zaneda. Ein Wendepunkt in der Außenwirkung: Haiti-Med wurde sichtbar als Kultur­vermittler.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
2001
Tabarre

Mitaufbau der Universität UNIFA.

Mitaufbau der Université de la Fondation Aristide (UNIFA) in Tabarre, in Partnerschaft mit der Fondation Aristide, Taiwan und Kuba — inklusive angeschlossener Universitäts­klinik. Lehrkräfte wurden finanziert. Dr. Yves Polynice übernahm als Dekan die Verantwortung für die Universitäts­klinik.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
19. – 20. Oktober 2002
Düsseldorf — FFFZ

Symposium „Die Ernte im Ausland“.

12. Symposium des Vereins. Thema: „Auf dem Weg in das Jahr 2004 — die traurige Bestandsaufnahme nach 200 Jahren Unabhängigkeit.“ Diskutiert wurde die Rolle haitianischer Fachkräfte im Ausland — das sogenannte 10. Departement. Mitveranstalter: Amitié France-Haiti, Botschaft Haitis Berlin, Frauen für Haiti, Eine-Welt-Forum Düsseldorf, HIB Köln, Lebensmission e.V., Peter-Hesse-Stiftung.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Bewährungs­probe
2003 – 2009
Dritte Phase

Politische Umbrüche und stille Konsolidierung.

Mitten im politischen Umsturz hielt die Arbeit. Die Gesundheits­zentren liefen mit klar abgegrenzten Programmen weiter.

2003 – 2004
Port-au-Prince

UNIFA zerstört — Wiederaufbau aus den Trümmern.

Im Februar 2004 wurde Präsident Aristide ins Exil nach Südafrika gebracht. Rebellen zerstörten die Volks­universität mit der Medizinischen Fakultät vollständig — die UNIFA, an deren Aufbau Haiti-Med drei Jahre zuvor mitgewirkt hatte. Nach zwei Jahren UN-Besetzung wurde die Universität befreit und der Lehrbetrieb mit Unterstützung des Vereins wieder aufgenommen. Yves Polynice war in dieser Zeit als Berater für Gesundheit Kabinetts­mitglied unter Präsident Aristide.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
August / September 2008
Ti Tanyen

Hurrikan-Saison: Spendenaufruf für Ti Tanyen.

Vier Hurrikane (Fay, Gustav, Hanna, Ike) verwüsteten Haiti binnen weniger Wochen. Haiti-Med rief zu Spenden für Ti Tanyen auf. Im Oktober reagierte die Ökumenische Initiative für die 3. Welt Erkrath mit einer ersten großen Aktion „Faires Essen für Arme in Haiti“; Polynice referierte. Der Grundstein für die langjährige Erkrather Partnerschaft.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
2010 – 2011
Vierte Phase

Erdbeben — und der größte Hilfeaufruf der Vereinsgeschichte.

230.000 Tote, 1,2 Millionen Obdachlose. Die Klinik in Ti Tanyen blieb unbeschädigt und behandelte Erdbebenopfer kostenlos. Aus Deutschland kamen 151.000 € an Spenden — dreihundert Prozent mehr als sonst.

12. Januar 2010
Port-au-Prince

Ti Tanyen behandelte Erdbebenopfer kostenlos.

Beim schweren Erdbeben starben rund 230.000 Menschen, 1,2 Millionen wurden obdachlos. Das Gesundheits­zentrum Tabarre brach auseinander, das Labor wurde zerstört. Cité Siclait verlor das obere Stockwerk — medizinisches Material wurde verschüttet. Allein die Klinik in Ti Tanyen blieb unbeschädigt und behandelte Erdbebenopfer in den Tagen danach kostenlos. Aus dieser Stunde erwuchs der größte Hilfeaufruf der Vereinsgeschichte.

Trümmer in Port-au-Prince nach dem Erdbeben (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
14. Januar 2010
Düsseldorf · Berlin

„Haiti für Jahrzehnte zurückgeworfen“.

Das dpa-Interview mit Polynice ging durch die deutschen Redaktionen. Die WZ berichtete über Rettungs­trupps aus dem Rheinland. Der Verein wurde über Nacht zur ersten Adresse für Haiti-Bericht­erstattung in NRW.

„Haiti ist um Jahrzehnte zurückgeworfen. Aber dieses Land hat schon ganz andere Schläge überlebt.“ — Dr. Yves Polynice, dpa-Interview 14.01.2010
Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
20. Januar 2010
Konstanz

Coliquio startete Spendenkampagne für Haiti-Med.

Felix Rademacher, Mitgründer des Ärzte-Netzwerks Coliquio GmbH, startete eine spontane Aktion zugunsten Haiti-Med: 10 Euro pro Neuregistrierung gingen an den Verein. Kollegen­solidarität in der Praxis — und der Beginn einer langjährigen Verbindung.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
26. März 2010
Hilden — Theresienschule

Theresienschule Hilden wurde Schul-Partnerin.

Die Schülerinnen der Theresienschule Hilden beschlossen eigene Aktivitäten zugunsten Haitis: Spendensteine, Osterkarten und Aktionen mit Pater Elex aus Frechen. Vorstand und Geschäfts­führung Haiti-Med stellten in der Schule die Wieder­aufbau­schritte vor. Eine Schul-Partnerschaft, die bis heute trägt.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
14. Januar 2011
Düsseldorf · Hilden

Bilanz: 151.000 € Spenden in 2010.

Bei der Bilanz-Pressekonferenz wurde klar: 151.000 Euro waren 2010 eingegangen — 300 Prozent mehr als sonst. 46.000 € flossen in Direkthilfe, 41.000 € in Wiederaufbau und ein neues Kinderheim. Die Stadt Hilden steuerte 57.000 € bei (1 Euro pro Einwohner). Geplant wurde das Schul- und Gesundheits­zentrum in Croix-des-Bouquets in Kooperation mit der katholischen Kirchen­gemeinde Frechen.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Bilanz aus 50 Jahren

Was bleibt, wenn man fünfzig Jahre durchhält.

50+
Jahre Engagement
seit 1975 ohne Unterbrechung
700.000 €
Stipendien
vergeben an haitianische Studierende
3
Gesundheits­zentren
Ti Tanyen, Tabarre, Cité Siclait
30+
lokale Mitarbeitende
haitianisch geführt, vor Ort verankert
2012 – 2018
Fünfte Phase

Konbit — und die Antwort auf Hurrikan Matthew.

Aus der jährlichen Oktober­veranstaltung wurde eine Marke: Konbit. Aus dem haitianischen Wort für Gemeinsame Arbeit wurde ein Kulturfest, das Düsseldorf jedes Jahr nach Haiti holte.

6. Oktober 2012
Düsseldorf-Eller — Schlosskirche

Erstes Konbit: „Tanz mit den Göttern“.

Aus dem haitianischen Wort für „Gemeinsame Arbeit“ wurde der Markenname für die jährliche Oktober­veranstaltung. Beim ersten Konbit im Gemeindesaal an der Schloss­kirche traten Fanm Lakay, art-oriental Berlin und Trommel­gruppen auf. Aus diesem Saal wurde der jährliche Treffpunkt der Düsseldorfer Diaspora.

Trommlergruppe im Gemeindesaal Düsseldorf-Eller (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
12. Oktober 2013
Hilden — Helmholtz-Gymnasium

Konbit „La Reine Soleil“ — Geburtsstunde von „12 Voices of Haiti“.

TiCorn („Ak tout kè l“) mit Brahm Heidl u0026 Donald Holtermanns, Vodoudancers Berlin (Zsuzsa Parrag), Renes BBWI Lophanor, Fanm Lakay und DJ Oboja Adu. Aus den Auftritten erwuchs der Album-Plan zu „12 Voices of Haiti“, das 2016 erschien — eine direkte musikalische Frucht der Konbit-Reihe.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Oktober 2016
Les Cayes

Antwort auf Hurrikan Matthew: „Nobody is Haiti“.

Nach Hurrikan Matthew, der den Süden Haitis verwüstete, schwenkte Haiti-Med zum mehrsprachigen Aufruf „Nous sommes Haiti / Nobody is Haiti“. Schwerpunkt der Hilfen: Region Les Cayes, zwei Jahre lang. Das Versprechen: 2.000 Kindern täglich eine warme Mahlzeit.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
6. Oktober 2018
Düsseldorf-Eller

Konbit + Kunst-Kampagne „Nobody is Haiti“.

Konbit mit Förderung des Eine-Welt-Beirats der Landes­hauptstadt Düsseldorf. Auf der Bühne: TiCorn u0026 Friends, Vodoudancers Berlin, Fanm Lakay, Don Pelo, Renès BBWI Lophanor, Paulo Cedraz. Parallel lief die Aktion „Nobody is Haiti“ mit dem spanischen Künstler Miguel Villalba Sánchez — ein mehrsprachiger Aufruf in DE, FR und EN.

Konbit-Bühne mit haitianischen Musikern (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
2023+
Sechste Phase

Wiederaufnahme nach der Pandemie.

Konbit kommt zurück. Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Die Diaspora wächst — und mit ihr die Verantwortung.

14. Oktober 2023
Düsseldorf-Eller

Konbit kehrte zurück.

Mit dem ersten Konbit nach der Pandemie kehrte die Veranstaltungs­reihe nach Düsseldorf-Eller zurück. Auf der Bühne: TiCorn, Erzählerin Rose Esther und die Tanzgruppe Fanm Lakay; DJ Jean-Luc lehrte „Konpa“. Förderung erneut durch den Eine-Welt-Beirat.

Historische Aufnahme der Vereinsgründung (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
5. Oktober 2024
Düsseldorf-Eller

Konbit 2024 — Eintritt frei.

Konbit im Gemeindesaal an der Schloss­kirche — Eintritt frei, Förderung durch den Eine-Welt-Beirat. Die Veranstaltung war voller denn je, und die jüngere Generation der Diaspora übernahm zunehmend die Organisation.

Konbit-Buffet mit haitianischen Spezialitäten (Platzhalter)
Foto: Archiv Haiti-Med
Heute & Morgen

Der Generations­wechsel — bewusst übergeben, damit das Engagement lebt.

Über fünfzig Jahre nach den ersten Hilfssendungen steht Haiti-Med vor einer neuen, ebenso bedeutsamen Aufgabe: Vereins­führung und Projekt­verantwortung werden Schritt für Schritt an jüngere Menschen übergeben — damit die Verantwortung für Haiti nicht mit einer Generation endet, sondern lebt und wächst. Wir freuen uns über jede Haitianerin und jeden Haitianer in Deutschland, die in unserem Verein eine neue Heimat für ihr Engagement findet.

Diese Geschichte fortschreiben

Fünfzig Jahre tragen nur, wenn jemand sie weiterträgt.

Mit Ihrer Spende sichern Sie das nächste Kapitel: das Stipendien­programm, das Gesundheits­zentrum in Ti Tanyen, das jährliche Konbit. Direkt, transparent, ohne Umwege.